Anchorage, letzter Tag in Alaska
Ich als Frühaufsteher packte die Chance, dem Flughafen von Anchorage nochmals einen fotografischen Besuch abzustatten. Maya pfuuste derweil weiter. Ihr in der Schweiz hattet diese Woche zumindest einmal einen prächtigen, roten Abendhimmel (gemäss gesehenen Whatsapp-Statusen). Das können wir in Alaska auch, heute bei uns mit der Morgenstimmung.






Als ich gegen 9 Uhr zurück im Hotel war, empfing mich Maya mit knurrendem Magen. Da war sofortige Abhilfe in Form eines kleinen Zmorge bei Heidi’s Family Restaurant die einzig sinnvolle Art, darauf zu reagieren.
Den Rest des Tages pendelten wir von einem Laden zum nächsten. Wir nutzten die Zeit, um letzte Souvenirs einzukaufen. Im New Sagaya Midtown Market entdeckten wir viele fremdländische (hauptsächlich asiatische) Lebensmittel. Wir hätten uns dort mit Kuhherzen, Hühnerbeinen und ganzen Enten eindecken können. Fotos davon erspare ich euch.









Im Walmart war offensichtlich, dass in einem Monat Halloween ist. Wenn die Kids dann vor der Türe stehen und „Trick or treat!“ (Süsses oder Saures!) rufen, muss das heimische Süssigkeitenlager selbstverständlich randvoll gefüllt sein. Damit dies sichergestellt ist, wird hier in millionenfacher Auswahl auf Teufel komm raus Material verkauft. Hier griff ich ebenfalls zu und erstand einen Mix mit hier unbekannten Süssigkeiten. Im KKG wird der Stoff bestimmt weggeputzt.
In einem Touristenshop wurden schlussendlich meine allerletzten Dollarnoten verheizt. Auch Maya schlug nochmal zu und postete Notreserven an Lachs und Tee.



Das wars dann auch mit unseren Tagesaktivitäten. Für den Abend hatte ich eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: finde ein Restaurant mit sehr gutem Halibut-Angebot. Nach dem gestrigen Reinfall bei der Lokalwahl stand ich unter erheblichem Erfolgsdruck. Ich bemühte mal wieder die Google KI. Sie meinte, falls ich einer 30-minütigen Autofahrt nicht abgeneigt sei, wäre das „Turnagain Fish Company“ Restaurant südlich von Anchorage ein sehr guter Ort dafür. Also auf in den Süden!






Die Erleichterung nach unserem Besuch im Restaurant war gross, eine derartige Perle von Restaurant am Schlussabend gefunden zu haben. Unseren sehr guten Eindruck verstärkt hat auch unsere Servicefachfrau, die ihren Job mit viel Freude machte, unsere Fragen seelenruhig beantwortete und einen Topjob machte. Ganz klare Empfehlung!
Den Verdauungsspaziergang unternahmen wir im Potter Marsh Wildlife Viewing Boardwalk, der auf dem Weg zurück nach Anchorage liegt. Die paar Meter an der frischen Luft taten gut und bedeuteten zugleich den Abschluss unserer Aktivitäten des heutigen Tages (natürlich mussten wir noch ins Hotel fahren).



Die Koffer sind gepackt, der Wecker auf 03:40 Uhr gestellt. Die Heimreise ist unvermeidlich. Bitte stellt doch den Wetter-Thermostaten noch etwas runter. Die prognostizierten 28 Grad hauen mich schon beim Drandenken aus den Latschen…