Herbstliches Alaska – Tag 16

Wartete geduldig, bis die Fotos geschossen waren

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Denali Park und gleichnamiger Highway bis Maclaren River Lodge

Einleitend meine praktisch bei jeder Reise einmal erwähnte „Warnung“: es könnte sein, dass ich heute mit der Bilderflut etwas überborde. Die Eindrücke des Tages waren überwältigend, vom frühen Morgen bis tief in die Nacht. Zurückhaltung bei der heutigen Bilderauswahl war folgedessen etwas schwierig…

Das King Salmon, unser Frühstückslokal

Das bisher teuerste Frühstück während diesen Ferien war seinen Preis wert. Topservice und feines Essen sorgten für zufriedene Gesichter (und Magen!). Also ein letztes Mal auf in den Denali National Park, um hoffentlich Bären zu finden. Das Wetter zu Beginn noch etwas trüb und mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, setzte sich die Sonne im Verlauf der nächsten Stunden mehr und mehr durch.

Mit diesen Eindrücken verabschiedeten wir uns vom Denali National Park. Die Bären blieben uns leider auch heute fern. Die Elchfamilie und die Landschaft entschädigten uns zur Genüge.

Um für die anstehende Fahrt entlang des berühmten Denali Highway gerüstet zu sein, fuhren wir noch kurz in Richtung Norden nach Healy zu den Drei Bären, um Wasser- und Knabberreserven einzukaufen. Dies erledigt, kehrten wir auf der Stelle um und setzten Kurs Richtung Süden.

In Cantwell befindet sich ein Ende des Denali Highways. Dieser führt über 217 Kilometer bis nach Paxson, wobei nur knapp 40 Kilometer asphaltiert sind. Die restlichen 180 Kilometer sind sogenannte „Dirt Road„. Maya meisterte die teils anspruchsvollen Strassenverhältnisse mit Bravour und so konnte ich mich während der Fahrt aufs Fotografieren konzentrieren.

Seit dem Abzweiger in Cantwell haben wir bis zur Brücke über den Susitna River 55 Meilen zurückgelegt. Bis zum heutigen Etappenziel am Maclaren River fehlten somit noch 37 Meilen. Auf der Weiterfahrt lockten uns überraschend einladende Schilder am Wegesrand zu Kaffee und Kuchen. Die Alpine Creek Lodge befindet sich am Meilenposten (MP) 68, gezählt wird von Osten (Paxson) her. Sie ist ganzjährig offen, im Winter nur per Schneetöff erreichbar und damit einer der sehr wenigen menschlichen Aussenposten am Denali Highway.

Ein weiterer derartiger Aussenposten ist unser heutiges Ziel, die Maclaren Lodge beim MP 42. Somit fehlten uns noch 26 Meilen, die Schlaglöcher in der Strasse wurden nicht weniger und für die letzten 15 Meilen übernahm ich das Steuer. Maya hatte bis hierhin unseren Toyota schadlos gehalten, was allerdings sehr viel Konzentration erforderte und entsprechend ermüdete. Die Fotoflut wurde somit abgemildert, obschon wir noch einige Male fotostoppten.

Wir waren nicht unglücklich, als wir den Meilenposten 42 erreichten. Die Fahrt forderte uns, doch die Lodge, das Essen und die sensationelle Umgebung inklusive wärmenden Sonnenstrahlen sorgten für schnelle Erholung.

Unsere Batterien waren wieder gefüllt, wir genossen den Abend bei bester Fernsicht. Die Chance auf Nordlichter war ebenfalls vorhanden. Und so planten wir unsere Fotoausflüge in Etappen. Erst die Abendstimmung, danach etwas Schlaf.

Um 23 Uhr und knapp zwei Stunden Dösen ertönte der stets erfreuliche Klang des Weckers. Die Aussicht auf mögliche Nordlichter und einen prachtvollen Sternenhimmel vertrieb die anfängliche mentale Müdigkeit jedoch schnell. Dick einpacken und auf die Nacht!

Einen ersten Vorgeschmack auf die Nordlichter erhielten wir. Es wäre sicherlich noch mehr dringelegen, doch der sehr lange Tag und die anstrengende Fahrt hierhin forderten ihren Tribut und um 1 Uhr in der Früh war dann definitiv Zeit fürs Bett.

Link zu unserer Reisekarte

Ich freue mich stets über eure Kommentare, lobenden Worte, Fragen und natürlich auch Kritik (welche ich umgehend löschen werde ;-) ).

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