Kodiak und der Rest des befahrbaren Inselteils
Gestern bewegten wir uns, heute nun war es am Toyota zu zeigen, was in ihm steckt. Ziel war, sämtliche öffentlichen Strassen rund um Kodiak auszukundschaften. Doch der Reihe nach. Denn zuerst wollten wir die senile Bettflucht – heute war um 5 Uhr nicht mehr an Schlaf zu denken – nutzen, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Kaffee im Drivethru geholt und ab an die Küste!






Die Wolken über dem Meer waren hochwillkommen und sorgten für Glücksgefühle bei den Anwesenden. Und da ich schon beim Wetter bin: der Start in unser Alaskaabenteuer könnte kaum besser sein. Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad (für die Fahrenheit-Fans: 50 bis 59 Grad), dazu mal Wolken, mal Sonne.
Zurück zu unserer heutigen „Tour de Kodiak“: diese führte uns bis zum Schluss des Tages zum Pasagshak Beach beziehungsweise sogar etwas darüber hinaus bis zum Pacific Spaceport. Leider war kein Start einer Rakete auf dem Tagesprogramm; das wäre ja zu schön gewesen. Es folgte die Strasse nach Chiniak, der zweiten offiziellen Gemeinde auf der Insel. Zu sehen ist davon – abgesehen vom Post Office – allerdings nicht allzu viel. Über viele Meilen verteilt stehen Häuser, meist gut getarnt inmitten von Bäumen. Gemäss Wikipedia zählte das „Dorf“ im Jahr 2020 ganze 61 Einwohner.
















Nach einem Powernap sorgte die Suche nach einem Verköstigungslokal für Frust. Das Essen – heute thailändisch – war wie schon gestern passabel, sorgte jedoch nicht für Freudensprünge. Wir hoffen auf Besserung in den noch folgenden drei Tagen auf der Insel.
Nun, der Magen war gefüllt und wir starteten zum abendlichen Ausflug, um vielleicht einen ersten Bären entdecken zu können. Wir besuchten den Buskin River State Park, wo wir zwar auf hunderte Möwen und dutzende tote und ein paar lebendige Lachse trafen. Meister Petz allerdings blieb auch heute verborgen. Den Tag rundete ein kleiner Abstecher zum lokalen Golfplatz ab. Damit wäre auch dieser Strassenabschnitt erkundet. Der führte zwar noch weiter zur Anton Larson Bay; die fortgeschrittene Zeit war Anlass genug, um hier abzubrechen und den Heimweg anzutreten.



Ach ja, fast vergessen! Den Bär entdeckten wir zwar nicht. Die Tierwelt sorgte andererseits für freudige Momente…





