Oder: auf der Suche nach der fotografischen Inspiration
Glücklicherweise verdiene ich mein Geld weder mit Fotografie noch mit Reiseblogs. Ansonsten hätte ich während der letzten zwei Jahre wohl glatt auf der Strasse geendet. Um mich wieder etwas warmzulaufen für die schon bald anstehenden Ferien in Alaska, wählte ich als Inspirationsquelle eine Nacht auf dem Brienzer Rothorn. Exakt dasselbe Unterfangen unternahm ich zwar bereits vor einem Jahr, dort in Form eines zweitägigen Workshops, welcher von Thomas Heitmar durchgeführt wurde. Die Fotos von damals fanden nie den Weg auf meine Seite, da mir die Inspiration und folglich der Gefallen an meinen Fotos fehlte.
Nun also der zweite Anlauf. Diesmal zusammen mit fünf Kollegen vom KKG Fotoclub. Und siehe da, mir gefallen meine eigenen Bilder! Zuerst die Fotos vom Abend:






Nach dem Nachtessen im Berghotel warteten wir vergeblich auf eine komplett wolkenlose Nacht. Im Gegenzug wurden wir Zeuge von Gewitterstimmung über dem Hauptalpenkamm. Zuerst in Richtung Interlaken, später in Richtung Haslital.






Nach einer kurzen Nacht standen wir um 5 Uhr in der Früh bereit, um den kurzen Weg vom Hotel auf das Brienzer Rothorn unter die Füsse zu nehmen. Der sehr bissige Wind aus Osten verlangte einiges an Standfestigkeit. Belohnt wurden wir schlussendlich mit einem prächtigen Sonnenaufgang. Und noch vor dem Frühstück wurden jene aus dem Bett „gelärmt“, welche bis dahin noch tief und fest schliefen.




