Bye bye Kodiak, hello Anchorage!
Unsere Zeit auf Kodiak Island lief heute bereits wieder ab. Frühmorgens um fünf Uhr klingelte der Wecker. Wobei, ich kämpf noch immer mit der Zeitumstellung beziehungsweise bin häufig nach fünf Stunden wach. Also benötigte ich auch heute den Wecker nicht und war eine halbe Stunde vor dem Plagegeist wach (der Wecker ist gemeint 😉 ). So bleibt wenigstens genügend Zeit, um mich dem Blog und den Fotos zu widmen.
Da es sich um unseren ersten Besuch überhaupt in einem AirBnB handelte, wollten wir es besonders gut machen. Also richteten wir unser kleines Feriendomizil richtig ordentlich her. Das positive Feedback unserer Hosts ist bereits eingetroffen. Ziel erreicht!






Wir versuchten es zwar noch ganz kurz am Buskin River, wie bereits an den vorangegangenen beiden Morgen. Die Bären liessen sich leider nicht blicken. So steuerte ich den Toyota zum Parkplatz beim kleinen Flughafen und erledigte die Formalitäten. Während den letzten vier Tagen begleitete uns der Corolla anstandslos während genau 400 Meilen über Kodiaks (Rumpel-)Strassen.
Bald schon folgte der kurze 45-Minuten-Flug nach Anchorage. Wir genehmigten uns First Class. Der Aufpreis in der Economy fürs Gepäck wäre teurer gewesen als das Upgrade in die höhere Buchungsklasse. Somit war die Entscheidung schnell gefällt. Der Fensterplatz auf der linken Seite war selbstverständlich nicht zufällig gewählt. Der Blick auf all die bekannten Orte liess nochmal Erinnerungen wach werden.












Es folgte das Prozedere bei der Autovermietung. Ein Dämpfer für mich, da ich direkt bei Avis buchte und damit meinte, einen guten Deal zu haben. Offenbar waren jedoch keine Versicherungen inkludiert. Dummer Anfängerfehler, der mich ärgert. Jänu, dann gibts halt nächstes Jahr keine Ferien! Immerhin ist unser Schlitten für sämtliche Abenteuer gewappnet. Der Denali Highway macht mir auf jeden Fall keine Sorgen mehr.
Unsere erste Fahrt führte uns zu den Kaladi Brüdern, die eine Kaffeekette betreiben und mir vom letzten Aufenthalt in Alaska in bester Erinnerung sind. Gut gestärkt nutzten wir die Zeit bis zum Check-In im Hotel mit einem kleinen Spaziergang im Kincaid Park. Ich liebäugelte dort mit guter Sicht auf anfliegendes Fluggerät. Was jedoch aufgrund dichter Vegetation und viel zu grosser Distanzen misslang. Immerhin entdeckten wir Eichhörnchen und Waldhühner (Maya wüsste den korrekten Namen, schläft allerdings bereits). Die gute Stunde Bewegung tat gut, die Millionen von Mücken weniger. Die nervigen Scheissviecher hätte ich in dieser Jahreszeit eigentlich nicht mehr erwartet. Entsprechende Gegenmittel sind unterdessen bereits eingekauft.
Was wir ebenfalls bereits besitzen, ist Bärenspray. Am Flughafen entdeckte ich Werbung für „Rent-a-Spray“. Also kurzerhand online bestellt und schon kurze Zeit später waren wir im Besitz eines gemieteten „Bären-Deodorants“.










Nun war es an der Zeit, unser Motel für eine Nacht anzufahren. Hier bleiben wir nur eine Nacht und morgen führt uns die Fahrt nach Süden. Für heute stand noch das Abendessen bei Applebee’s, diverse Besorgungen wie Wasser, Snacks und Mückengift(!) sowie ein kurzer, nicht von Erfolg gekrönter Besuch am Flughafen auf dem Programm.






