Herbstliches Alaska – Tag 11

Wir machten noch den Abstecher zum Lower Russian Lake

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Russian River Falls und Fahrt nach Talkeetna

Unser heutiger Tag war klar zweigeteilt: am Morgen waren hauptsächlich wir persönlich in Bewegung, am Nachmittag unser Toyota. Dazwischen ein wiederum sehr leckeres Essen.

Wir wollten uns heute Morgen die Russian River Falls anschauen. Von unserem AirBnB in Soldotna bis zum Startpunkt der Wanderung bedurfte es dazu einer knapp einstündigen Autofahrt. Das Wetter schien uns wohlwollend zu sein, teils spektakuläre Lichtstimmungen begleiteten uns auf der Hinfahrt. Beim Parkplatz am Russian River begann es allerdings etwas zu regnen. Nun gut, wir haben uns ja darauf eingestellt, dass Alaska jetzt nicht gerade zu den sonnenverwöhntesten Ecken gehört. Also rein ins Abenteuer und die auf rund drei Stunden angesetzte Wanderung.

Der kleine Abstecher zum Lower Russian Lake hat sich gelohnt. Wir entdeckten immerhin Bärenkacke, wenn auch nicht den ursprünglichen Eigner davon. Die Versuchung war da, diesen Haufen zu fotografieren, liess es aber gut sein. Bis zum See war es mehrheitlich trocken, was sich jedoch auf dem Rückweg mehr und mehr zum Schlechteren änderte. Der Himmel öffnete seine Schleusen. Unser Equipment – sowohl Kameras als auch Kleidung – bestanden den Test mit Bravour. Nach 4-stündiger Wanderung war das Mittagessen in Gwin’s Lodge Roadhouse hochwillkommen.

Nun war es an der Zeit, die Kenai-Halbinsel hinter uns zu lassen. Es gäbe noch viel zu sehen, nur drängt uns das nahende Saisonende Mitte September dazu, zügig die Touri-Hotspots anzufahren. Auf der Fahrt bis nach Talkeetna, unserem heutigen Etappenziel, fiel gefühlt mehr Regen als bei uns in der Schweiz während der ganzen vergangenen drei Monate.

Die rund 220 Meilen vom Russian River bis nach Talkeetna legten wir in knapp fünf Stunden zurück. Die Boxenstopps und der zeitweise heftige Regen sorgten für eher gemächliches Vorwärtskommen. Doch schlussendlich zählt die unfallfreie Fahrt, was bei den enormen Wassermengen auf der Strasse nicht selbstverständlich war.

Unser Heimetli für die nächsten zwei Nächte fanden wir auf Anhieb. Es liegt praktisch mitten im Zentrum des Städtchens. Die Blockhütte hat rustikalen Charme, ist warm, hat Strom und natürlich WLAN.

Link zu unserer Reisekarte

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