Spotter-Woche auf der Insel – Tag 5

...Texan T1 an und braust an uns vorbei

Scrollen

Nein, die Wettergötter meinen es nicht wirklich gut mit uns beiden. Wiederum standen wir auf dem bereits gestern erklommenen Hügel, heute allerdings nur halb so lange wie gestern. Angefangen hatte es zwar ideal. Nur sehr wenig Niederschlag in Form von Schneeflocken, trotz Wolken gute Fernsicht und keine zwei Minuten nach Ankunft an unserem „Spotter-Hochsitz“ bereits das erste Flugzeug! Es handelte sich um ein Trainingsflugzeug, dass seine Wurzeln in der Schweiz hat.

Nachdem ich die bereits mit einem ersten Ergebnis aufwarten konnte, startete ich voller Tatendrang zu einer Erkundungstour oben dem Berg. Um für zukünftige Reisen an diesen Ort eine Auswahl zu haben, wollte ich die verschiedenen Blickwinkel kennenlernen. Es sind durchaus valable Optionen, gut sie zu kennen.

Wieder zurück bei Pipo standen wir uns wie schon gestern die Beine in den Bauch, diskutierten über dieses und jenes und hofften auf weitere Unterhaltung in Form von Militärjets. Dies wurde uns jedoch vergönnt, stattdessen wurden aus den wenigen Schneeflocken je länger je mehr Regentropfen. Auch die Sicht verschlechterte sich zusehends. Auf der anderen Talseite standen allerdings noch immer ein paar Personen auf den Zuschauerrängen. Für uns Grund genug, ebenfalls auszuharren. Zumal unsere Kleider noch immer dicht hielten und die Kälte gut auszuhalten war. Mach Loop Spotter zu sein, braucht viel Ausdauer!

Die Zuschauerränge auf der anderen Talseite
Versuch, die Trostloskeit ins Bild zu bringen

Als dann auch die paar Unentwegten auf der gegenüberliegenden Seite ihre Zuschauerplätze räumten, entschieden auch wir uns um 13 Uhr für den Übungsabbruch. Immerhin standen wir heute vier Stunden oben. Zurück im Auto benötigten zwar noch einen kurzen Moment des Innehaltens und eventuell, vielleicht, unter Umständen doch noch Zuwartens. Mit der Aussicht auf eine warme Dusche im Hotel, gefolgt von einem Kaffee in Dolgellau konnten wir uns schliesslich zu einer Entscheidung durchringen. Den Abschluss des Tages bildete ein erneuter Besuch im Cross Foxes fürs Dinner und gerade vorhin dann das Bier in der Hotelbar. Das war es dann auch schon, aber für morgen haben wir nochmals ein paar Plände geschmiedet, um nochmals mit abwechslungsreicheren Fotos glänzen zu können. Fingers crossed!

1 Kommentar

  1. Sooowas! Erich in good old England! Vielen Dank für die spannenden Reportagen. Erstaunlich die überfüllten Zuschauertribünen! Geniesst die Zeit, mal ein echtes Ale im Old Swan und wer weiss vielleicht bekommt Ihr noch einen Yorkshirepudding! Noch gute Zeit und bis bald mal wieder Gruss Trudi

Ich freue mich stets über eure Kommentare, lobenden Worte, Fragen und natürlich auch Kritik (welche ich umgehend löschen werde ;-) ).

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.