Gokyo-Everest-Trekking – Tag 16 Dingboche - Namche Bazar

...allerdings erfreut sich noch an strahlendem Sonnenschein

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Unsere heutige Route von Dingboche über Tengboche nach Namche

Vorwort: Internet ist wieder sehr langsam, deshalb leider keine Fotos zum gestrigen wie auch heutigen Tag 🙁  Ein Jahr später funktioniert das heimische Internet selbstverständlich einwandfrei, weshalb nun auch viele, viele Fotos folgen.

Eine mehr oder weniger gute Nacht liegt hinter mir. Man könnte ja meinen, dass nach einem solch anstrengenden Tag wie gestern tief und fest schläft. Aber da mich nun als einer der letzten der Gruppe auch noch eine Erkältung erwischt hat, war an ein Durchschlafen nicht zu denken. Mitten in der Nacht hätte ich auch bald meinen Schlafsack zerrissen, da mich plötzlich ein Hitzestau erfasste; kein Wunder, bei +5 Grad im Zimmer! Ich werde zu Hause die Heizung wohl nie mehr brauchen…

Da wir heute eine ebenfalls lange Tour vor uns hatten, war bereits um 06.30 Uhr Tagwache. Wie gewohnt war ich schon eine halbe Stunde vorher wach und packte meine Siebensachen. Der Tag begann wie immer: klarer Himmel und bald wärmende Sonnenstrahlen.

Der Tag beginnt mit viel Sonne

90 Minuten nach dem der offiziellen Tagwache starteten wir und machten uns auf den Weg nach Namche. Dort würde sich dann unser Kreis schliessen. Bis es jedoch soweit war, brauchte es noch einige Anstrengungen.

Kurz nach dem Start in Dingboche wird’s nochmal schattig…
…aber schon bald darauf spazieren wir bei herrlichem Sonnenschein talwärts
Watch your head!
Über kleine Brücken
Unter uns rauscht das Wasser
Heli Linth ist auch schon wieder unterwegs
Eine Höhenwanderung in nepalesischen Dimensionen
Wie aus dem Bilderbuch
Schwer beladene Porters begegnen uns
Der Imja Khola begleitet uns noch einige Zeit
Zotteliger Schwerverkehr
Hinten zeigt sich die Ama Dablam…
…noch einmal in voller Pracht
Diese Brücke hatte definitiv auch schon bessere Zeiten
Vor unserem Mittagsstopp musste noch diese kleine Steigung bezwungen werden
Gelje und mein Bruder scheinen noch fit zu sein

Den Mittagsstopp machten wir direkt neben dem Kloster von Tengboche. Von der Terrasse, wo uns das Mittagessen serviert wurde, konnte man sehr schön rüber nach Khumjung und Namche sehen. Die Tatsache, dass wir heute noch bis Namche wandern mussten, machte die schöne Aussicht allerdings auch etwas „furchterregend“. Hinzu kam, dass dazwischen ein ziemlich tiefes Tal lag, welches auch noch bezwungen werden musste. Ich lenkte die Gedanken wieder auf’s Fotografieren und Festhalten der wunderschönen Szenerie.

Wir treffen in Tengboche ein
Der reich verzierte Eingang zum Kloster Tengboche
Der Wächterlöwe vor dem Kloster, rechts davon die Ama Dablam
Furchteinflössendes Gebiss
Wir geniessen das Mittagessen auf der Sonnenterrasse
Beim Anblick auf die noch zurückzulegende Strecke könnte einem der Appetit allerdings vergehen
Moderne trifft Tradition
Da will sich doch tatsächlich eine Wolke vor die Sonne schieben
Kurze Besichtigung im Kloster, wo seit…
…Frühling 2017 auch die Asche von Ueli Steck ruht

Das Ziel liegt zwar rund 900 Meter tiefer als der Start. Doch das Himalaya-Gebiet ist ja bekanntlich nicht wirklich flach, und so mussten wir ein paar giftige Zwischenanstiege bewältigen. Die wunderschöne Landschaft lenkte glücklicherweise meistens von den Strapazen ab. Noch einmal gelangen ein paar eindrückliche Fotos der Bergwelt, welche uns die letzten Tage stets begleitet haben. Die faszinierende Ama Dablam werden wir nicht mehr zu sehen bekommen, Mount Everest und Lhotse morgen noch ganz kurz aus weiter Ferne.

Nach dem Mittagsstopp folgt ein langer Abstieg auf vielbegangener Route
Nun hätten wir die Höhe von Namche, nur leider…
…mussten wir zuerst noch „untendurch“
Die erste Hängebrücke seit vielen Tagen
Der Kreis schliesst sich: an dieser Stelle zweigten…
…wir vor 10 Tagen ins Gokyo-Tal ab
Schwere Fracht
Weit unten sind die Hillary-Brücken zu sehen, die wir morgen wieder überqueren werden
Gemeinsam dem Ziel entgegen
Wir sind schon lange im Schatten unterwegs, die Ama Dablam…
…allerdings erfreut sich noch an strahlendem Sonnenschein
Und wieder schleicht sich der Nebel rein
Endlich! Wir erreichen Namche
Über den Dächern von Namche
Unsere bereits bekannte Unterkunft ist nur noch wenige Schritte entfernt
Grosse Erleichterung
Willkommensapero
Der Tisch ist gedeckt
Abendliche Runde mit erschöpften Damen und Herren

Nun sitze ich ganz alleine am grossen Tisch in unserer Lodge in Namche. Die Uhr zeigt bald 21 Uhr, alle anderen sind bereits zu Bett gegangen. Ich mach auch nicht mehr lange, die strapaziösen letzten Tage verlangen nach Schlaf. Morgen wird es zum Glück wieder gemütlicher…

Tagesfakten: 21,1km, 6h15min, 670m Aufstieg, 1510m Abstieg

Weiter mit Tag 17

Ich freue mich über euer Feedback, Aufmunterungen und Lob! :-)

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