Alpenpanoramaweg – Tag 5 Schwägalp AR - Alt St. Johann SG

Unten am Gräppelensee

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Gestern Abend konnten wir uns noch gemütlich am Kaminfeuer erwärmen
Das Zmorgebuffet wurde wie der gesamte Restaurantbereich vergangenen Winter von der Lawine getroffen

Wir haben gehört, dass mittlerweile schon einige Kerzen angezündet wurden, um die Wettergötter milde zu stimmen. Zumindest für die erste Tageshälfte half das allerdings noch nicht. Wir starteten heute etwas später als an den bisherigen Tagen, weil die geplante Tour etwas kürzer war als an den beiden Tagen zuvor. Es sollte anders kommen, denn das Militär hat uns mit den Schiessanzeigen etwas verwirrt. Wir waren schlussendlich auf Umwegen unterwegs, wurden fast von Bäumen erschlagen und fanden doch wieder unseren Weg.

Der morgendliche Blick aus dem Hotelzimmer liess die Hoffnung auf Sonne schwinden
Aufbruch nach Alt St. Johann
Ganz kurz waren wir heute auch wieder „offiziell“ auf der „Drei“ unterwegs
Hier beim Hinterstelzenboden zweigten wir aus militärischen Gründen von unserer geplanten Route ab
Dafür latschten wir schnurstracks den Forstarbeitern ins Gehege
Leider war nur von einer Seite her abgesperrt
Nachdem wir die Schiessanzeige ein zweites Mal studierten, war alles klar und unsere Tour doch möglich
Über wacklige Brücken an reissenden Bächen vorbei
Zum Glück fanden wir auf der Alp Hoffert einen offenen Stall und konnten so unsere kurze Pause im trockenen machen
Herzlichen Dank an dieser Stelle dem unbekannten Bauern, wir haben selbstverständlich alles sauber hinterlassen
Im Aufstieg zum Windenpass führt der Weg durch den Urwald
Es ist sehr steil, immerhin hat der Regen aufgehört
Auf dem höchsten Punkt von heute, dem Windenpass auf 1630 müM mit wunderbarer Aussicht in Richtung Schwägalp
Gegenüber sind deutlich die Churfirsten zu entdecken
Wir waren ob der vielen Wegweiser oben auf dem Windenpass etwas verwirrt
Nur hundert Meter weiter folgte schon wieder einer, diesmal sogar offiziell als Windenpass bezeichnet
Die Wolken lichteten sich tatsächlich noch und gaben die Sicht auf das Toggenburg frei
Der Blick zurück zum Windenpass
Die Nebel- bzw. Wolkenschwaden waren willkommene Fotosujets
Auch hübsche Flora war zu sehen
Der idyllische Gräppelensee kommt in Sicht
Blick in Richtung Osten, wo die Armee am rumballern war
Unten am Gräppelensee
Perfekte Bedingungen für Spiegelungen
Ja, das mit dem Militärgebiet hat uns ein paar zusätzliche Kilometer eingebrockt
Es fehlt nur noch wenig, und wir können die Churfirsten komplett betrachten
Eine verhangene Angelegenheit
Herbststimmung
Eine halbe Stunde vor dem Ziel hat uns dieser kleine Kiosk so viel Freude gemacht, dass…
…wir kurzentschlossen noch einen Kaffeestopp einlegten
Das Ziel Alt St. Johann liegt unter uns
Also mit den Schiessanzeigen haben sie’s nicht so, die hier zeigt nämlich wieder was anderes als auf der anderen Seite des Bergs
Unsere heutige Bleibe, das Gasthaus Schäfli, ist erreicht
Wir nutzen die örtliche Waschanlage, um den angesammelten Schlamm loszuwerden

Nach einem feinen Nachtessen im Schäfli lassen wir den Abend mit einem feinen Appenzeller Rahmlikör (mitgetragen seit Appenzell!) ausklingen. Heute sind wir alle drei ziemlich auf den Felgen, der giftige Anstieg hoch zum Windenpass hat wohl sein Spuren hinterlassen. Wir freuen uns auf morgen. Falls die Wetterprognosen stimmen, könnten wir tatsächlich wieder mal ein paar Sonnenstrahlen erwischen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Guet Nacht!

Tagesstatistik: Distanz 15.6 km, Zeit 5 h 35 min, Aufstieg 690 m, Abstieg 1140 m

Angetroffene Wandersleute: 0

Unser Plan der heutigen Tour

2 Kommentar

  1. Spannend eure Tour, wünsche euch weiterhin viel Spass und hoffentlich besser Wetter. Die Fotos sind wieder mal Klasse.

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