Vom Barrhorn zum Bishorn – Tag 1 Jungital - Wasulicke - Topalihütte

Doch auch hier kann sich die Flora noch durchsetzen

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Ach wie habe ich die morgendliche Dusche im Hotel genossen. Es wird die letzte gewesen sein bis Sonntag Abend… Nach dem Schlummertrunk (natürlich ein Appenzeller Alpenbitter) schlief ich tief und fest, ehe ich um 7 Uhr durch den Wecker aus dem Land der Träume geholt wurde. Wir hatten keinen Stress, da wir erst um 09.36 Uhr am Bahnhof St. Niklaus stehen mussten, wo wir auf die noch fehlenden zwei Mitglieder unserer Gruppe treffen sollten.

So also hatte ich nach dem Zmorge im einfachen, empfehlenswerten Hotel Walliserkeller noch genügend Zeit, um im Dorf einige Fotos zu schiessen. Unter anderem auch vom bekannten Kirchenturm, welcher zur Weihnachtszeit stets als Samichlaus „verkleidet“ wird (weil: St. Niklaus). Mit einer Verspätung von 15 Minuten trafen Oli und unser Bergführer Gerold mit dem Zug ein; unsere Gruppe war somit vollzählig und startklar.

Werbung für den Alpenblumenweg im Jungtal, welchen wir schon bald unter die Füsse nehmen werden
Werbung für den Alpenblumenweg im Jungtal, welchen wir schon bald unter die Füsse nehmen werden
Enge Gässchen und der berühmte Kirchturm von St. Niklaus
Enge Gässchen und der berühmte Kirchturm von St. Niklaus
Hier noch mit Blumen geschmückt
Hier noch mit Blumen geschmückt
Emsiges Treiben am Bahnhof, während wir auf die Kollegen warten
Emsiges Treiben am Bahnhof, während wir auf die Kollegen warten

Die ersten rund 800 Höhenmeter überwanden wir bequem mit der Gondelibahn hoch nach Jungen. Wir haben ja in den nächsten Tagen noch genügend Höhenmeter zu meistern, da muss man es nicht gleich am ersten Tag übertreiben! Da das Gondeli nur für vier Personen ausgelegt ist, mussten wir zweischichtig nach oben gekarrt werden. Dies geschah jedoch völlig problemlos und eröffnete mir die Möglichkeit, oben noch etwas zu fotografieren und mich ein weiteres Mal mit genügend Sonnencreme einzuschmieren. Die Sonne brannte nämlich schon ziemlich heftig von oben herab und sorgte selbst auf fast 2000 müM für Temperaturen, die für meinen Geschmack etwa 10 Grad zu hoch lagen.

Unsere heutige Tour vom Jungtal über die Wasulicke zur Topalihütte
Unsere heutige Tour vom Jungtal über die Wasulicke zur Topalihütte
Die Bergstation der Gondelibahn hoch...
Die Bergstation der Gondelibahn hoch…
...über dem Mattertal und der Gemeinde St. Niklaus
…über dem Mattertal und der Gemeinde St. Niklaus
Start zu unserer ersten Etappe hinüber zur Topalihütte
Start zu unserer ersten Etappe hinüber zur Topalihütte
Im Gänsemarsch entlang des...
Im Gänsemarsch entlang des…
...Alpenblumenwegs durchs Jungtal
…Alpenblumenwegs durchs Jungtal
Erste Erklärungen unseres Bergführers Gerold...
Erste Erklärungen unseres Bergführers Gerold…
...und etwas später ein erster Verpflegungshalt
…und etwas später ein erster Verpflegungshalt
Das Grün weicht dem Geröll
Das Grün weicht dem Geröll
Doch auch hier kann sich die Flora noch durchsetzen
Doch auch hier kann sich die Flora noch durchsetzen
Weitere genügsame Blumen
Weitere genügsame Blumen
Blick runter ins Jungtal
Blick runter ins Jungtal
Ein beschauliches Seeli
Ein beschauliches Seeli
Sehr steinschlaggefährdeter Schlussanstieg hoch zur Wasulicke
Sehr steinschlaggefährdeter Schlussanstieg hoch zur Wasulicke
Gerold bahnt den Weg
Gerold bahnt den Weg
Geschafft! Die Wasulicke auf 3114 müM.
Geschafft! Die Wasulicke auf 3114 müM.

Die letzten Meter hoch zur Wasulicke (oder für Nicht-Walliser: Wasulücke) waren ziemlich streng und der Pfad eines wrw(Weiss-Rot-Weiss)-Wanderweges eigentlich nicht würdig. Das Ganze gleicht streckenweise einer einzigen Schutthalde und ist sehr steinschlaggefährdet. Wir kamen schliesslich unbeschadet oben an, gönnten uns eine weitere kurze Pause, ehe der Weg runter zur Topalihütte folgte.

Ab jetzt geht's fast nur noch abwärts
Ab jetzt geht’s fast nur noch abwärts
Zeit für Fotostopps muss sein
Zeit für Fotostopps muss sein
Die Topalihütte rückt in Sichtweite
Die Topalihütte rückt in Sichtweite
Kurz vor dem Etappenziel
Kurz vor dem Etappenziel

Nach Ankunft in der Topalihütte gönnten wir uns erstmal eine kühle Erfrischung und erholten uns bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen von den Anstrengungen des Tages. Die Hütte selber steht hoch über dem Mattertal (2674 müM) und wurde im Jahr 2002 völlig neu erbaut. Dies war nötig geworden, weil die alte Topalihütte im Jahr 1998 abbrannte. Nun steht dem Bergwanderer eine sehr moderne Unterkunft zur Verfügung, die (verglichen mit z.B. der Gandegghütte, welche ich letztes Jahr kennenlernen durfte) sehr viel Komfort bietet. Wir genossen also die herrliche Aussicht sowohl von der Terrasse als auch dem Aufenthaltsraum auf die gegenüberliegende Mischabelgruppe (unter anderem mit Nadel- und Täschhorn sowie dem Dom) und freuten uns ab dem wunderbaren 4-Gang-Abendessen.

Perfekt ausgestatteter Schuhraum
Perfekt ausgestatteter Schuhraum
Der Aufenthaltsraum; Köbi und Pepe bereits heftig am Fachsimpeln
Der Aufenthaltsraum; Köbi und Pepe bereits heftig am Fachsimpeln
Im ersten Stock, wo sich die Zimmer befinden
Im ersten Stock, wo sich die Zimmer befinden
Unser "Schlag"
Unser „Schlag“
Die kühleren Getränke sind zum Teil bereits dem Kaffee gewichen
Die kühleren Getränke sind zum Teil bereits dem Kaffee gewichen
Tolle Wetterstimmung
Tolle Wetterstimmung
Die Topalihütte gehört der SAC-Sektion Genf
Die Topalihütte gehört der SAC-Sektion Genf
Zum Glück kann man auf Bildern nichts riechen!
Zum Glück kann man auf Bildern nichts riechen!
Unsere heutige Tour vom Jungtal über die Wasulicke zur Topalihütte
Unsere heutige Tour vom Jungtal über die Wasulicke zur Topalihütte
Rund 1400 Meter liegen zwischen dem Talgrund und der Hütte
Rund 1400 Meter liegen zwischen dem Talgrund und der Hütte
Speisen mit Aussicht
Speisen mit Aussicht
Mit Liebe geschriebene (und gemalte!) Tischkärtli
Mit Liebe geschriebene (und gemalte!) Tischkärtli
Abendstimmung drüben an der Mischabelgruppe
Abendstimmung drüben an der Mischabelgruppe

Weiter zum Tag 2…

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