Polarlichtreise Tromsø – Tag 3 Schiffswrack und Tromsø

Die Brücke rüber zum Festland

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Kaum überraschend, dass auch diese Nacht relativ kurz war. Also die Nacht im Bett, natürlich! 😉 Denn auch heute wurden wir durch Thomas vorangetrieben, was erneut „frühes“ Aufstehen bedeutete. Die Vorfreude auf das Frühstücks-Buffet im gegenüberliegenden Restaurant „Egon“ war (und ist) jedoch so gross, dass ich gerne aus dem Bett hüpfte. Wir wohnen ja in dieser Woche im Appartement-Hotel „City Living„, welches kein eigenes Restaurant hat. Ich und mein Zimmergenosse Stephan sind aber trotz kleiner Küche im Zimmer zu faul, um selber Zmorge zu machen und ziehen es vor, einen Morgenspaziergang zu machen. Zu meiner Überraschung traf ich beim Buffet neben den bekannten Köstlichkeiten auf Brot, welches dem unserem in der Schweiz in nichts nachsteht. Kurzum, das Zmorge reicht jeweils locker bis weit in Nachmittag, ja könnte sogar für fast 24 Stunden reichen 😉

Vollgefressen stand ich also pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt um 10.30 Uhr vor dem Hotel bereit. Das Wetter war erneut traumhaft und motivierte zu weiteren Stunden hinter der Kamera. Wir fuhren noch einmal zum Wrack, welches wir bereits gestern besuchten. Der Fotospot dort bietet mehr als genug Motive, ohne dass es langweilig wird.

Zweiter Fotostandort des heutigen Tages war ein Platz über den Dächern Tromsøs, genauer bei der „Maritime Skole„. Normalerweise steht bei jeder Nordlichtreise mit fotoreisen.ch jeweils ein Besuch auf dem Hausberg von Tromsø auf dem Programm. Doch weil die Seilbahn da rauf in diesem Winter rundumerneuert wird, musste eine Alternative her, welche einen Ausblick auf die Stadt und den Hafen ermöglicht.

Blick über die Dächer der Stadt hinüber zum Hausberg, den Storsteinen
Blick über die Dächer der Stadt hinüber zum Hausberg, den Storsteinen
Unter den wachsamen Augen unserer Gruppe...
Unter den wachsamen Augen unserer Gruppe…
...nähert sich von Südwesten das Hurtigruten-Schiff "Nordkapp"...
…nähert sich von Südwesten das Hurtigruten-Schiff „Nordkapp“…
...dem Hafen von Tromsø
…dem Hafen von Tromsø
Die Brücke rüber zum Festland
Die Brücke rüber zum Festland

Die Fotos waren im Kasten, wir wieder mal etwas unterkühlt, Zeit also für die Rückkehr ins Hotel. Nach etwas Ruhe und kulinarischer Stärkung folgte der nächtliche und zweite Teil des Mittwochprogramms. Thomas fuhr mit uns Jägern fast 45 km in Richtung Norden, an einen Platz an der Küste, wo wunderschöne Spiegelungen im Wasser möglich gewesen wären. Ja, leider nur wären. Der Himmel war zwar sternenklar, doch das Polarlicht zeigte sich in dieser Nacht praktisch nicht. Der ganze Aufwand war für nichts, wir packten nach 1 Uhr etwas enttäuscht zusammen und nahmen den Heimweg unter die Räder.

Magere Ausbeute der 3. Nacht
Magere Ausbeute der 3. Nacht

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3 Kommentar

  1. Hallo Erich

    Während du uns, trotz Kälte, mit tollen Bildern der Nordlichter verwöhnst, hat bei uns im Mittelland der Winter Einzug gehalten. Wir geniessen unsere Nächte aber vorwiegend in der warmen Stube und unter der Bettdecke. Am Morgen können wir dann zum Frühstück wieder neue Fotos, unter anderem von der gigantischen Brücke in Tromso, bestaunen.
    Wenn man es frostig mag, ist der Film mit Leonardo di Caprio „The Revenant“ geradezu ideal. Sicher wirst du ihn dir nach deiner Rückkehr auch ansehen. Neben brutalen Szenen kann man zwischendurch auch tolle Naturbilder geniessen.
    Wir wünschen der ganzen Fotogruppe weiterhin sternenklare Nächte und Polarlichter, die sich im Wasser spiegeln.

    Winterliche Grüsse auc Olten
    Ursi und Hugo

Ich freue mich über euer Feedback, Aufmunterungen und Lob! :-)

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