Polarlichtreise Tromsø – Tag 2 Schiffswrack und Rentiere

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Ich hinke ja mit meinen Blogbeiträgen von der Polarlichtreise gnadenlos hinterdrein. Das Programm lässt mir normalerweise kaum Zeit, mich noch gross mit Schreiben (und Fotobearbeitung) zu beschäftigen. Nun hatte ich gestern Donnerstag eine erste kleinere Fotopause, was mir ermöglichte, den ersten Tag fertigzustellen. Zeit für den Blog zu haben, ist grundsätzlich jedoch schlecht. Denn es bedeutet, dass entweder das Wetter schlecht, das Polarlicht nicht (oder kaum) vorhanden ist… oder sogar beides davon zutrifft! Leider habe ich heute Freitag wieder Zeit, um zu schreiben. Den Tag hatten wir frei, und gerade eben haben wir die nächtliche Jagd auf die grünen Lichter abgesagt, denn das Wetter ist schlicht zu schlecht.

Somit komme ich zu Tag Zwei. Nachdem wir nach der ersten, sehr erfolgreichen Nordlichtjagd gegen 02.30 Uhr im Hotel eintrafen, war nur noch Bett angesagt. Das Material in die Ecke gestellt, aus den 6 Schichten Bekleidung schälen, kurz Beisserchen putzen und ab unter die Decke! Doch die Freude währte nicht für allzu lange. Noch bevor der Wecker um 08.30 Uhr klingelte, war ich wach, zwar noch halb bewusstlos aber doch imstande, kurz unter die Dusche zu stehen. Denn die Termine von Reiseleiter Thomas liessen kein Verschnaufen zu; um 11 Uhr sollten wir wiederum dick eingepackt vor dem Hotel stehen, um uns ins Tagesprogramm stürzen zu können 😉

Der Tagesausflug führte uns zu einem alten Schiffswrack, welches etwas südlich von Tromsø (Google Maps) vor sich hinrottet. Hier trafen wir auch auf eine Rentierherde, welche ebenfalls als fotografisches Übungsobjekt herhalten musste. Wir hatten während gut eine Stunde Zeit, um die wunderschöne Stimmung am Strand einzufangen. Die Sonne geht ja hier oben nördlich des Polarkreises während ziemlich genau zwei Monaten nie auf. Das erzeugt dann ein Licht, wie ich es von Daheim zwar auch kenne, dort aber jeweils vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang nur für wenige Minuten so anhält. Hier jedoch hat man alle Zeit der Welt, da die Sonne während mehreren Stunden ein wenig unterhalb des Horizonts „vorbeischrammt“. Viele brauchbare Fotos sind mir noch nicht gelungen, muss mir die übrigen nach der Rückkehr aus Tromsø nochmals nach brauchbarem Material durchschauen.

Auf der Rückfahrt nach Tromsø stoppten wir an einem zweiten Fotostandort, um bei einer hübschen Holzbrücke weitere Fotos zu schiessen.

Nach getaner Arbeit fuhren wir zurück ins Hotel, verpflegten und erholten uns und standen um 19 Uhr wieder bereit für die zweite Nacht… welche erneut ein voller Erfolg werden sollte!

Weiter zur 2. Nacht…

Ich freue mich über euer Feedback, Aufmunterungen und Lob! :-)

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