Abenteuer Kilimanjaro – Tag 16 Doha, Qatar - Oensingen

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Irgendwann endet alles, so geschehen heute morgen. Nach einem kurzen Boxenstopp im amerikanischen Spezialitäten-Restaurant am Airport von Doha bestiegen wir unsere Boeing 787 (auch Dreamliner genannt), die uns zurück nach Zürich bringen sollte. Kaum sass ich auf meinem Stuhl, wurden meine Augendeckel schwerer und schwerer. Den Start erlebte ich noch knapp, doch schon bald einmal wurde der Dreamliner seinem Namen völlig gerecht und ich entschwebte ins Land der Träume…

Nachtruhe im Shuttle nach Zürich

Meine Nachtruhe hielt immerhin für rund drei Stunden. Für meine Verhältnisse nicht schlecht, aber ausgeruht erwachen ist was anderes! Nach der Landung war ich erstmal überrascht, als schon im Fingerdock vier Beamte der Kantonspolizei standen und unsere Ausweise sehen wollten. Ich natürlich hatte meinen noch im Handgepäck, dies trotz Hinweis im Flieger, man solle den Pass bereit halten. Die freundliche Polizistin wollte dann gar nicht reinschauen und war bereits mit dem Anblick des roten Dokuments zufrieden. Ich muss sagen, mir gefiel dieses Vorgehen, denn so können „Ausweisvergesser bzw. -verlierer“ gleich wieder in den Flieger zurück beordert werden und kommen so gar nicht in die Schweiz – tolle Sache!

Was mir ebenfalls sehr gefiel, war die Temperatur in unserer schönen Heimat. Minus 5 Grad meinte der Pilot vor der Landung… was ich im Fingerdock auch deutlich zu spüren bekam. Ich nämlich noch immer sommerlich angezogen, aber so hatte ich es mir ja gewünscht nach den eindeutig zu warmen drei Tagen in Zanzibar. Mein Wunsch wurde erhört.

Beim Warten auf’s Gepäck (mein Bruder und ich waren die letzten) beschloss unsere Gruppe, sich noch zu einen letzten Kaffee in der Byebye-Bar zu treffen. Schliesslich begann ja unsere Reise vor 15 Tagen in dieser Bar, und da wir uns hier von den meisten der Kili-Kameraden verabschieden mussten, passte die Lokalität ganz gut!

Abschiedskaffee

Ich fand’s eine wunderbare Zeit, wobei fleissige Blogleser sicherlich festgestellt haben, dass ich auf die letzten drei Tage auch ganz gut hätte verzichten können. Das liegt aber ganz sicher nicht an einer schlechten Organisation durch Aktivferien, sondern ganz einfach an meinen persönlichen Präferenzen. Ich würde auf jeden Fall wieder mit Aktivferien reisen. Dies schreibe ich nicht etwa, weil ich dafür Geld bekäme; nein, es sind schlicht die durchwegs positiven Erfahrungen, die ich während der letzten zwei Wochen gemacht habe. Das Essen war top, die lokalen Guides waren gut bis sehr gut und die Informationen seitens des Tour- Operators waren auch stets hilfreich. Einzig der Transfer von Arusha nach Zanzibar war etwas schleppend, so dass wir erst spät auf der Insel eintrafen. Aber lassen wir die negativen Gedanken zurück, denn es gab mehr als genug Positives!

Nun also die Rückkehr nach Hause… Und was für ein Prachtstag! Sonne satt, nur im Gegensatz zu Zanzibar bei total angenehmen Temperaturen. So macht mir das Wetter eindeutig wieder mehr Spass!

Was für ein Empfang!
Bereits ist der Alltag wieder zurück!
Die Alpenkette von Ost nach West
Abendstimmung, die der am Meer in Zanzibar in nichts nachsteht

 

Ich freue mich über euer Feedback, Aufmunterungen und Lob! :-)

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