Abenteuer Kilimanjaro – Tag 13 Zanzibar, Blue Bay Resort

Eigentlich traumhaft...

Scrollen

Bevor ich eine Antwort darauf gebe, ob die (oder besser: meine) Welt heute tatsächlich anders beziehungsweise wieder positiv ausschaut, zuerst noch ein Nachtrag zum gestrigen Abend: wir sind tatsächlich noch geflogen! Etwas spät zwar, aber immerhin. Am Flughafen von Zanzibar wartete bereits der lokale Guide auf uns Spätankömmlinge. Doch leider war die Reise hier noch nicht zu Ende. Es erwartete uns eine noch rund einstündige Busfahrt quer über die Insel. Meine positiven Gedanken musste ich von Minute zu Minute in immer weiter entfernten Ecken meines Hirns zusammensuchen. Und da war ich ganz offensichtlich nicht der Einzige. Nach halsbrecherischer Fahrt erreichten wir unser Domizil für die nächsten drei Tage, das Blue Bay Resort. Hier wurde es, zumindest für mich, wieder extrem lustig. Warum? Nun, wir waren alle schon sehr müde und gleichzeitig auch hungrig, eine Mischung die bei den wenigsten Leuten für Heiterkeit sorgt. Und in diesem fragilen Zustand wollte der Hotel Manager doch tatsächlich noch einen saublöden Fackel ausgefüllt haben, informierte uns minutenlang über die Hotelanlage und als ob das der Foltermethoden nicht genug wäre, überflutete ein unerträglicher Soundteppich der hoteleigenen Musikband unsere Sinnesorgane. Als uns endlich der Weg ans Buffet freigegeben wurde, gab’s kein Halten mehr. Das Servicepersonal war völlig überfordert, versuchte aus mehreren kleinen Tischen ein grossen für die ganze Gruppe zusammenzustellen, war aber nicht genug schnell. So nach dem Motto „Setzen Sie sich schon mal, wir bringen Ihren Tisch dann später vorbei“. Herrlich, dem Treiben zuzuschauen! Das Essen selber war wirklich wunderbar. Ich denke, es wird uns während den Tagen hier diesbezüglich sehr gut gehen.

Nun zur Antwort, ob meine Welt heute besser ausschaut: Nein, tut sie nicht. Auch wenn mich wohl einige Leute um Meer, Strand, Sonne (wenn sie denn scheint) und Wärme beneiden, besonders jetzt da es zu Hause Winter geworden ist… mein Ding ist das nicht! Ich sehe auf Facebook momentan haufenweise Fotos von wunderschönen Winterlandschaften und beneide die Daheimgebliebenen. Kili und Safari sofort wieder, aber Strandferien? Die Antwort könnt ihr euch selber zusammenreimen… Luxusprobleme, ich weiss. Deshalb meld ich mich jetzt ab und schreib dann wieder, wenn was Interessantes passiert. Schlägerei am Dinner-Buffet zum Beispiel.

Nein, so schlimm ist’s natürlich nicht. Man kann sich herrlich entspannen, dauernd was essen und trinken sowie fotografieren. Hab ich heute den Tag durch zwar nicht viel, werd aber heute abend versuchen die wunderschöne, abendliche Stimmung einzufangen. Nach etwas viel Text nun also die Fotos des Tages:

Eine geschlossene Wolkendecke versaute mir das Sonnenaufgangs-Foto, deshalb etwas Strandleben (um 06.30 Uhr)
Eine geschlossene Wolkendecke versaute mir das Sonnenaufgangs-Foto, deshalb etwas Strandleben (um 06.30 Uhr)
Auch am Pool ist es noch sehr ruhig
Auch am Pool ist es noch sehr ruhig
Zeitsprung: Stahlblauer Himmel gegen Mittag
Zeitsprung: Stahlblauer Himmel gegen Mittag
Ein paar Impressionen von der Hotelanlage
Ein paar Impressionen von der Hotelanlage
Am Strand sind eher weniger Leute anzutreffen...
Am Strand sind eher weniger Leute anzutreffen…
...dafür trifft man andere Lebewesen
…dafür trifft man andere Lebewesen
Das Zimmer von mir und meinem Bruder
Das Zimmer von mir und meinem Bruder
Es lässt sich durchaus leben hier
Es lässt sich durchaus leben hier
Die Aussicht von unserem Balkon
Die Aussicht von unserem Balkon
Erneuter Zeitsprung: Apero vor dem Nachtessen in der Hotelbar
Erneuter Zeitsprung: Apero vor dem Nachtessen in der Hotelbar
Am Hotelpool bieten die Massai Schmuck und sonstige Souveniers an
Am Hotelpool bieten die Massai Schmuck und sonstige Souveniers an
Sehr stimmungsvoll beleuchtete Hotelanlage
Sehr stimmungsvoll beleuchtete Hotelanlage
Eigentlich traumhaft...
Eigentlich traumhaft…

Weiter mit Tag 14…

Ich freue mich über euer Feedback, Aufmunterungen und Lob! :-)

%d Bloggern gefällt das: